Insolvenzverfahren der Kurmittelhaus Bad Freienwalde GmH eröffnet
Die Kurmittelhaus Bad Freienwalde GmH aus Bad Freienwalde (Oder) hat am 6. August 2026 ein Insolvenzverfahren aufgrund von Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung beantragt. Das Unternehmen, das 2005 gegründet wurde, ist bekannt für seine Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens durch den Betrieb eines Kurmittelhauses.
Hintergrund und Geschäftszweck
Die Kurmittelhaus Bad Freienwalde GmH betreibt ein historisches Bade- und Logierhaus, das auf die Anwendung von Naturmooren spezialisiert ist. Im Jahr 2021 erzielte das Unternehmen einen Jahresumsatz von 530.348 Euro. Zu den angebotenen Dienstleistungen gehören ambulante Badekuren, physiotherapeutische Leistungen und die Durchführung von Selbstzahlerprogrammen.
Details zum Insolvenzverfahren
Das Insolvenzverfahren wurde unter dem Aktenzeichen 3 IN 243/26 beim Amtsgericht Frankfurt (Oder) eröffnet. Der Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Sebastian Laboga, wird die Interessen der Gläubiger vertreten und die weiteren Schritte im Verfahren leiten.
Wichtige Fristen für Gläubiger
- Gläubiger sind aufgefordert, ihre Insolvenzforderungen bis zum 17. September 2026 anzumelden.
- Eine schriftliche Widerspruchsfrist gegen die Forderungsanmeldungen endet am 29. Oktober 2026.
Ausblick auf die Zukunft
Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens stellt eine Herausforderung für die Kurmittelhaus Bad Freienwalde GmH dar. Das Unternehmen hat sich in der Region durch seine Dienstleistungen im Gesundheitsbereich einen Namen gemacht. Die nächsten Schritte werden entscheidend sein, um die Zukunft des Betriebs zu sichern und möglicherweise eine Sanierung einzuleiten.
Weitere Informationen
Für mehr Informationen über das Kurmittelhaus Bad Freienwalde GmH und die angebotenen Dienstleistungen besuchen Sie bitte die offizielle Webseite.