Insolvenzverfahren der sdm Sicherheitsdienste München GmbH & Co. KG
Am 01. Juli 2026 wurde am Amtsgericht Köln das Insolvenzverfahren über das Vermögen der sdm Sicherheitsdienste München GmbH & Co. KG eröffnet. Das Unternehmen mit Sitz in München ist bekannt für seine umfassenden Sicherheits- und Hausserviceleistungen, darunter Werk- und Objektschutz, Revier- und Streifendienste sowie Personenschutz.
Hintergründe zur Insolvenz
Die Insolvenz wurde wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung beantragt. Die sdm Sicherheitsdienste München GmbH & Co. KG erzielte zuletzt im Jahr 2021 einen Jahresumsatz von 16.940.841 Euro. Trotz eines operativen Ergebnisses von 1,38 Millionen Euro im gleichen Jahr, reicht dies offensichtlich nicht aus, um die finanziellen Verpflichtungen zu decken.
Details des Insolvenzverfahrens
Insolvenzverwalterin wurde Rechtsanwältin Dr. Ruth Rigol, die sich um die Belange der Gläubiger und das Vermögen des Unternehmens kümmern wird. Gläubiger sind aufgefordert, ihre Forderungen bis zum 25. August 2026 anzumelden. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Ansprüche im Rahmen des Insolvenzverfahrens geltend zu machen.
Wichtige Fristen und Informationen
- Prüfungsstichtag: 25. September 2026
- Anmeldung der Forderungen: bis 25. August 2026
- Einreichung schriftlicher Stellungnahmen: bis 25. September 2026
Gläubiger, die elektronische Dokumente über sichere elektronische Übermittlungswege empfangen können, haben die Möglichkeit, ihre Zustimmung zu elektronischen Zustellungen zu erklären.
Über die sdm Sicherheitsdienste München GmbH & Co. KG
Die sdm Sicherheitsdienste München GmbH & Co. KG ist im Handelsregister des Amtsgerichts München eingetragen und bietet maßgeschneiderte Sicherheitslösungen für ihre Kunden an. Mit einem Team von 201 bis 500 Mitarbeitern hat das Unternehmen sich in der Branche einen Namen gemacht. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der sdm Sicherheitsdienste.
Fazit
Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist ein bedeutendes Ereignis für die sdm Sicherheitsdienste München GmbH & Co. KG und ihre Gläubiger. Es bleibt abzuwarten, wie sich das Verfahren entwickeln wird und welche Lösungen für die Zukunft des Unternehmens gefunden werden können.