Insolvenzeröffnungen nach Bundesland - 1tes Halbjahr 2026

Interaktive Deutschlandkarte: Einfärbung nach Insolvenzeröffnungen pro 100.000 Einwohner.

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Anteil
Insolvenzeröffnungen
Einwohner
Fälle je 100.000 Ew.

Was zeigt die Karte?

Diese interaktive Karte bildet alle Insolvenzeröffnungen des ersten Halbjahres 2026 auf Bundeslandebene ab. Je dunkler ein Bundesland eingefärbt ist, desto höher fällt die Insolvenzquote pro Einwohner aus.

Warum reichen absolute Zahlen nicht aus?

Ein Blick auf die reinen Fallzahlen zeigt: Nordrhein-Westfalen führt mit 15.224 Eröffnungen und einem Anteil von 24,80 % deutlich. Doch bevölkerungsreiche Länder erzeugen naturgemäß mehr Verfahren. Erst der Bezug auf 100.000 Einwohner macht die Belastung vergleichbar.

Im bundesweiten Mittel wurden in diesem Halbjahr rund 73,45 Verfahren je 100.000 Einwohner eröffnet (insgesamt 61.385 Eröffnungen). Deutlich über diesem Schnitt liegen die Stadtstaaten Bremen (~110,80/100k; Index ~1,51×) und Hamburg (~110,54/100k; ~1,50×) sowie Niedersachsen (~98,69/100k; ~1,34×).

Am anderen Ende der Skala stehen Thüringen (~46,85/100k; ~0,64×) und Bayern (~49,40/100k; ~0,67×) – trotz absolut hoher Fallzahlen fallen beide Länder pro Kopf weit unterdurchschnittlich aus.

Ranking-Tabelle: Anteil & Fälle je 100.000 Einwohner

Sortierung: Insolvenzeröffnungen pro 100.000 Einwohner (absteigend)
Bundesland Fälle Anteil Einwohner Fälle / 100k Index vs. Schnitt

Methodik: Zeitraum = 1tes Halbjahr 2026. Pro-Kopf-Werte berechnet auf Basis der amtlichen Bevölkerung je Bundesland (Stand 31.12.2024).
Hinweis: Pro-Kopf-Vergleiche sind eine Näherung, weil Wirtschaftsstruktur, Unternehmensdichte und Branchenmix je Bundesland variieren.
Attribution:
Map: geometry © SimpleMaps.
Bevölkerung: © Statistisches Bundesamt (Destatis).
Insolvenzdaten: © Insolvenz-Radar.