Insolvenzeröffnungen nach Bundesland - 2tes Halbjahr 2025
Interaktive Deutschlandkarte: Einfärbung nach Insolvenzeröffnungen pro 100.000 Einwohner.
Was zeigt die Karte?
Die Karte visualisiert die Verteilung der Insolvenzeröffnungen in Deutschland in den letzten 6 Monaten. Dunklere Bundesländer stehen für einen höheren Anteil an allen erfassten Eröffnungen.
Absolut vs. pro Einwohner: Wo ist es wirklich überproportional?
Absolute Fallzahlen sind wichtig (z. B. ist Nordrhein-Westfalen mit 12.157 Eröffnungen und 24,67 % Anteil klar die Nummer 1). Für einen fairen Vergleich muss man die Zahlen aber ins Verhältnis zur Einwohnerzahl setzen: Fälle je 100.000 Einwohner.
Über alle Bundesländer liegt der Schnitt in diesem Zeitraum bei rund 58,95 Fällen je 100.000 Einwohner (insgesamt 49.271 Eröffnungen). Besonders überproportional sind: Bremen (~88,81/100k; Index ~1,51×), Hamburg (~82,68/100k; ~1,40×) und Niedersachsen (~79,14/100k; ~1,34×).
Unter dem Schnitt liegen dagegen z. B. Bayern (~40,98/100k; ~0,70×) und Thüringen (~39,99/100k; ~0,68×) – obwohl dort ebenfalls zahlreiche Verfahren eröffnet wurden.
Ranking-Tabelle: Anteil & Fälle je 100.000 Einwohner
| Bundesland | Fälle | Anteil | Einwohner | Fälle / 100k | Index vs. Schnitt |
|---|
Methodik: Zeitraum = 2tes Halbjahr 2025. Pro-Kopf-Werte berechnet auf Basis der amtlichen Bevölkerung je Bundesland
(Stand 31.12.2024).
Hinweis: Pro-Kopf-Vergleiche sind eine Näherung, weil Wirtschaftsstruktur, Unternehmensdichte und Branchenmix je Bundesland variieren.
Attribution:
Map: geometry © SimpleMaps.
Bevölkerung: © Statistisches Bundesamt (Destatis).
Insolvenzdaten: © Insolvenz-Radar.